Geschichte des Hauses

Die Initiative zur Eröffnung der Einrichtung ist von vier Rotkreuzschwestern der DRK Schwesternschaft Wuppertal e. V. ausgegangen, die sich Ende der 1990er Jahre mit der Situation von dauerhaft beatmeten Patienten auf Intensivstationen nicht abfinden wollten. Eine verbesserte medizinische Versorgung ermöglichte Unfallopfern und Menschen mit chronischen Lungenerkrankungen einen weiteren Lebensabschnitt, der Nachsorgestrukturen erforderte. Eine Projektgruppe der DRK Schwesternschaft Wuppertal e. V. suchte in den Folgejahren nach adäquaten Lösungen und schlussendlich wird Haus Vivo im Juli 2005 eröffnet, um die Versorgungslücke im Bergischen Land zu schließen.

Seitdem bietet Haus Vivo Lebens- und Wohnraum für 46 Menschen ab 18 Jahren. Anfänglich nur für tracheotomierte, permanent beatmete Bewohner konzipiert, wird nach Auswertung der Eröffnungsphase mit den Pflegekassen ein weiterer Versorgungsvertrag abgeschlossen. Denn Menschen, deren Lungenfunktion sich bei bestehendem pflegerischen Bedarf stabilisiert und die in Haus Vivo einen neuen Lebensmittelpunkt gefunden haben, möchten in der Einrichtung verbleiben. Andere chronisch kranke Menschen sind noch nicht beatmet aber bereits auf Sauerstofftherapie angewiesen oder werden regelmäßig endotracheal abgesaugt, so dass Haus Vivo mit einem interdisziplinären Team und hochqualifizierten Pflegekräften die richtige Adresse ist.

Haus Vivo hat sich mit diesem besonderen Dienst für eine spezielle Zielgruppe  längst als wichtige Säule im stationären Versorgungssystem der Region etabliert.