23. Juni 2010

Seit 5 Jahren Haus Vivo

„Von Luft und Liebe leben – der Leitspruch gilt eigentlich für die ewigen Traumtänzer. In Haus Vivo … erhält der Satz eine ganz besondere Wendung. Dort nämlich überleben Menschen mit vorübergehender oder chronischer Atmungsschwäche nur deshalb, weil Mitmenschen sie mit Luft und eben auch viel Liebe versorgen.“ So schreibt Manfred Görgens im Lokalteil der Westdeutschen Zeitung vom 24.06.2010 über unser Pflegewohnzentrum, nachdem er sich als einer von vielen Gästen der Feierlichkeiten zum 5jährigen Bestehen von Haus Vivo einen umfassenden und unabhängigen Eindruck vom Miteinander und der Menschlichkeit in unserer Einrichtung verschaffen konnte.

Bevor BewohnerInnen, Angehörige und geladene Gäste zu dem von delikaten Canapés begleiteten Sektempfang schritten und den swingenden und beschwingenden Klängen des Taylor-Jazz-Duos lauschten, bettete Prof. Dr. Rasche, Leiter des neuen Helios-Lungenzentrums, in seiner bemerkenswerten und lebendigen Festrede die Entstehungsgeschichte und den Versorgungsauftrag von Haus Vivo in die Versorgungsstruktur von langzeitbeatmeten Menschen in Wuppertal ein. Mit einem historischen Rekurs zu den Anfängen der künstlichen Beatmung – Stichwort „Künstliche Lunge“ – gelang es ihm, das sicherlich ernste Thema aufzulockern und das Publikum zum Schmunzeln zu bringen. Dass die theoretischen Ausführungen mit einer verantwortungsvollen Praxis Hand in Hand gehen, davon konnten sich nicht nur die Bürgermeisterin der Stadt Wuppertal, Frau Schulz, sondern alle Gäste der Feierlichkeiten in einer ungezwungenen Atmosphäre überzeugen – denn die BewohnerInnen vermitteln ganz natürlich, dass sie trotz schwerer Krankheit in Haus Vivo ein neues Zuhause gefunden haben.